Ténéré 700

Während unserer Planung der Weltreise war uns schnell bewusst, dass wir diese nicht mit unseren bisherigen Maschinen bestreiten wollen. Wir haben uns auch relativ schnell dazu entschlossen, nicht mit älteren Maschinen los zufahren, da wir beide nicht gut schrauben können und unserer Erfahrung nach mit älteren Maschinen eher große Reparaturen auf einen zukommen. Also schauten wir uns Anfang 2019 um, was der Markt der neu zu erscheinen Motorrädern so her gibt. Wir betrachteten alle Marken hinsichtlich Preis, Ersatzteile Verfügbarkeit in anderen Ländern, Technik, Leistung, Gewicht und, da wir beide auf identischen Maschinen fahren wollen, um das Gepäck von Ersatzteilen so gering wie möglich zu halten, auf eine für uns beide angemessene Sitzhöhe.

Von all unseren Anforderungen, die wir an neue Motorräder hatten, erfüllte die im Spätsommer von Yamaha rauskommende Ténéré 700 diese am besten: mit unter 10.000€ Neupreis (Grundausstattung), kein technischer Schnickschnack, der überall auf der Welt repariert werden kann, mit 73 PS (689 cm³) völlig ausreichend im On- und Off-Roadbereich, nur knapp über 200 kg vollgetankt und einer Standard Sitzhöhe von 87,5 cm.

 

Trotzdem machte es uns Yamaha am Anfang die Entscheidung teilweise schwer, da man Anfang der Saison schon ziemlich viele Modelle anderer Hersteller Probefahren und kaufen konnte. Auch als man die Ténéré endlich bestellen konnte, gab es weiterhin kein Händler, bei dem man sie Probefahren konnte. Nur durch einen sehr netten Herren aus den Niederlanden, der uns sein bereits ausgelieferte private Motorrad Probefahren lies. Und nach dieser Probefahrt war klar: das Motorrad entspricht nicht nur auf dem Papier unseren Vorstellungen, sondern wir fühlen uns auch pudelwohl auf ihm. Und so zogen Anfang November 2019 zwei nagelneue Ténérés bei uns zu Hause ein. András besitzt nun eine schwarze und ich eine weiß-rote.

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